„Redwitz als Keramik-Standort einzigartig in Deutschland“

27 angehende Keramik-Spezialisten der Hochschule Höhr Grenzhausen unter Führung von Prof. Dr. Gernot Klein (kniend rechts) informierten sich über unterschiedliche Prozesse in der Herstellung keramischer Produkte. Die Unternehmen stellten Dr. Kai Sauerzapfe (links, LAPP Alumina) und Barbara Wagner (2. v. l., Personalreferentin Johnson Matthey) vor.

„Der Industriepark Redwitz ist als Keramik Standort einmalig in Deutschland," erklärte Prof. Dr. Gernot Klein, Hochschule Höhr-Grenzhausen, anlässlich eines Besuches in Redwitz. Zusammen mit 27 Studenten und zwei Begleitern besichtigte er den Industriepark Johnson Matthey. Dabei betonte er, dass es in Deutschland keinen vergleichbaren Keramik-Standort gebe, an dem seine Studenten sich über solch unterschiedliche Produkte und Fertigungsmethoden informieren könnten. Zudem sei die Betreuung durch Mitarbeiter von Johnson Matthey beispielhaft.

 

Zwischen der Hochschule Höhr-Grenzhausen und Johnson Matthey besteht seit mehreren Jahren ein reger Austausch. Die Studentengruppe wurde zunächst von Personalreferentin Barbara Wagner willkommen geheißen. Nach einer Präsentation über den Johnson Matthey Konzern sowie den Standort Redwitz erhielt die Gruppe wertvolle Praxiseinblicke in die Fertigungsbereiche. So führte Hedwig Murmann-Biesenecker , Manager Piezo Bending Elements, die Gruppe durch die Fertigung der Johnson Matthey Piezo Products GmbH. Gero Wagner, Ceramic Process Deve-lopment Engineer und selbst Absolvent der Hochschule Höhr-Grenzhausen, zeigte und erläuterte den Herstellungsprozess von Waben- und Plattenkatalysatoren. Wäh-rend des Aufenthaltes bei Johnson Matthey nutze die Gruppe auch die Möglichkeit einer Fertigungsführung bei LAPP Alumina. Dr. Kai Sauerzapfe erläuterte den Stu-denten die Herstellung von Aluminiumoxid-Metall-Verbundbauteilen, z.B. Vakuum-Stromdurchführungen und Sonderbauteilen für die Plasma- und Lasertechnik. Bei einem gemeinsamen Mittagessen konnten Gespräche vertieft sowie neue Kräfte ge-sammelt werden.

 

In der gleichen Woche war eine zweite Delegation mit 19 Studenten der Universität Bayreuth, Fachbereich Funktionsmaterialien, unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Moos zu Gast. Nach einer Begrüßung durch Personalreferentin Barbara Wagner und Dr. Diana Biskupski, Product Development Engineer, erhielten die Studenten eine Un-ternehmens- und Produktpräsentation und wurden durch die Fertigung geführt. Auch zur Universität Bayreuth besteht ein enger Kontakt.