Internationale Elite-Studenten zu Besuch bei Johnson Matthey

Studenten des Elite-Master-Studiengangs der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg informierten sich am Standort Redwitz. Die Gruppe unter der Führung von Prof. Dr. Robin Klupp Taylor (2.v.l.) wurde betreut von Personalreferentin Barbara Wagner (rechts).

32 internationale Studenten eines Elite-Master-Studiengangs der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg waren kürzlich zu Besuch bei Johnson Matthey in Redwitz. Mit der Exkursion wollten sich die Studenten einen Einblick in die Arbeit eines international tätigen Konzerns verschaffen. 

Die Studenten sind Erstsemester des Master-Programms „Advanced Materials and Processes (MAP)“ und kommen aus aller Welt. Das MAP wird seit 2005 vom Elite-Netzwerk Bayern unterstützt und richtet sich an Studenten, die ihren Bachelor-Abschluss unter den 15 Prozent der Jahrgangsbesten abgelegt haben. Prof. Dr. Robin Klupp Taylor, der diese Exkursion initiierte, war in den Jahren 2004 bis 2007 bei Johnson Matthey in Großbritannien als „Research Scientist“ tätig. 

Das MAP ist eine einzigartige Kombination von chemischem und biologischem Ingenieurswesen in Verbindung mit Materialwissenschaften. Im Rahmen des Studiums beschäftigen sich die Studenten u.a. mit fortschrittlichen Produktionsmethoden, biologischen Materialien und der Nano-Technologie. Das MAP ist eingebettet in die Fakultät Ingenieurswissenschaften und am Campus Erlangen beheimatet. Jedoch sind am Lehrprogramm sowohl die Partnerhochschulen in Bayreuth und Würzburg als auch das Fraunhofer, das Max Planck sowie das Helmholtz Institut beteiligt. 

Aufgrund der internationalen Zusammensetzung der Studenten wird im Master-Studiengang MAP ausschließlich in Englisch unterrichtet. Deshalb wurden die Studenten auch bei Johnson Matthey in Englisch durch Personalleiter Thomas Wiesentheit und Personalreferentin Barbara Wagner begrüßt. Sie stellten den Studenten in einer kurzen Präsentation sowohl den Konzern als auch den Standort Redwitz vor. Über die Entwicklung der Johnson Matthey Piezo Products GmbH informierte Prokurist Michael Riedel. Anschließend wurde die Gruppe durch Jürgen Bauer und Peter Iwatschenko durch die Katalysatorenfertigung geführt. Bei einem gemeinsamen Imbiss fand ein reger Gedankenaustausch zwischen Studenten und Unternehmensvertretern statt. 

Johnson Matthey in Redwitz ist ein weltweit führender Hersteller von technischer Keramik. Hier werden Katalysatoren zur Reduzierung von Stickstoff-Emissionen sowie Piezokeramiken für vielfältige Einsatzgebiete, z.B. komplexe Industrie-Anwendungen, entwickelt, produziert und vertrieben.

Der Konzern Johnson Matthey ist ein international führender Hersteller von Spezial-Chemikalien und Weltmarktführer für modernste Werkstoff-Technologie. Er beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter in über 30 Ländern. Gegründet vor rund 200 Jahren in London, vertrieb der Konzern zunächst Edelmetalle. Daneben produziert Johnson Matthey heute Katalysatoren für Fahrzeuge, Schiffe und Kraftwerke, Komponenten für Brennstoffzellen, Katalysatoren und Technologien für chemische Prozesse, Feinchemikalien und aktive pharmazeutische Bestandteile.