Werkfeuerwehr für Chemieschutz-Einsätze bestens vorbereitet

Veröffentlicht am 7. Juni 2014

Die Werkfeuerwehr Johnson Matthey in Redwitz ist nun für Störfälle noch besser gerüstet. Im Rahmen einer einwöchigen Intensivausbildung wurden die Redwitzer Feuerwehrleute durch zwei Spezialisten der Werkfeuerwehr InfraServe Hoechst aus Frankfurt am Main geschult. Für praktische Übungen hatten die Ausbilder einen speziellen Gefahrgut-Übungscontainer aus Frankfurt mitgebracht.

 

Die fünftägige Vollzeit-Fortbildung umfasste sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Übungen. Den Auftakt bildete eine Besichtigung des Werksgeländes im Hinblick auf mögliche Einsatzschwerpunkte. Nach einer Auffrischung der theoretischen Grundlagen standen zahlreiche praktische Übungen auf dem Programm. Dabei fand das innerhalb der letzten Jahre angeschaffte, umfangreiche technische Material Anwendung.

Themen für praktische Übungen waren u. a.: Persönliche Schutzausrüstung, Gefahrstoff-Erfassung, Abdichten von Behältern und Tankanlagen, Erdung/Potentialausgleich, Entnahme/Umfüllen von Gefahrstoffen aus Behältern, Tankfahrzeugen und Stückgut sowie Dekontamination. Am Ende der Fortbildungswoche wurden die Ergebnisse der Übungen ausgewertet und diskutiert.

 

Der Lichtenfelser Kreisbrandrat Timm Vogler überzeugte sich bei einem Besuch vom Ausbildungsstand und der Ausrüstung der Werkfeuerwehr Johnson Matthey. Vogler lobte die Feuerwehrleute für ihr Engagement und fügte hinzu: „Ich danke den Verantwortlichen des Industrieparks dafür, dass sie durch die Bereitstellung ausreichender personeller, technischer und finanzieller Mittel die Sicherheit des Standortes gewährleisten." Die Geschäftsleitung von Johnson Matthey lud Ausbilder und Teilnehmer der Schulung zu einem Abendessen auf die Festung Rosenberg in Kronach ein. Dabei bedankte sich Günther Eichenberg, Abteilungsleiter Facility Management, im Namen des Unternehmens bei den Mitarbeitern der Werkfeuerwehr für das geleistete Engagement.